Lexikon

Caritas

(lat.: Liebe, Nächstenliebe): eine in vielen Ländern tätige soziale Hilfsorganisation der katholischen Kirche, die - ähnlich wie auf evangelische Seite die Diakonie - Hilfe für in Not geratene Menschen gewährt.

Chanukka

das jüdische Lichterfest, dauert acht Tage und feiert den Triumph des Lichtes über die Dunkelheit: An jedem der Tage wird abends jeweils ein Licht mehr an dem Leuchter angezündet. Das neunte Licht ist der »Diener«, an dem die anderen Kerzen angesteckt werden. Das Fest erinnert an die Wiedereinweihung des Jerusalemer Tempels im Jahr 165 v. Chr. Nach jüdischer Legende war in dem Tempel nur noch ein kleiner Krug mit Öl, das nicht verunreinigt worden war, zu finden. Dennoch reichte dieses wenige Öl auf wundersame Weise so lange, bis neues Öl zubereitet werden konnte, nämlich acht Tage lang.

Charismatisch

nennt man Glaubensbewe­gun­gen, die besonders das Wirken des Heiligen Geistes und seine Gaben (griech. charisma: geschenkte Gabe) betonen. Paulus spricht von Charismen, wenn er besondere Gaben des Hei­ligen Geistes meint, wie Zungenreden, Heilen usw. oder die wichtigsten Gaben Gottes: Ver­trauen, Liebe und Hoffnung

Christus

bedeutet der »Gesalbte« und ist die griechische Übersetzung von Messias. Das Wort ist also kein Nachname, sondern bedeutet, dass Jesus der Messias ist, der im Alten Testament verheißen wird.

Compassion

(engl., von lat. compassio) bedeutet zunächst Mitleid, Mitgefühl, doch schwingen hier auch »Passion«, »Leidenschaft« mit: aktive, solidarische Mit-Leidenschaft. Unter dem Begriff »Compassion« werden an vielen Schulen Sozial­praktika durchgeführt.

Cranach, Lucas der Ältere

(*1472 in Kronach, † 1553 in Weimar) ist einer der berühmtesten protestantischen Maler. Er war mit Martin Luther und Philipp Melanchthon befreundet. Er fertigte viele Holzschnitte und Bilder zur Bibel und für Reformationsschriften an, um die Anliegen Luthers mithilfe von Bildern zu verdeutlichen.

Credo

(lat.: ich glaube) nennt man das Glaubensbekenntnis der Christen. Es fasst die wichtigsten Inhalte des christlichen Glaubens zusammen und ist – im Gottesdienst gesprochen – zugleich das persönliche Bekenntnis, zur Ge­meinschaft der Christen dazuzugehören. Die wichtigsten Bekenntnisse sind das Apos­tolische und das Nizäno-Konstan­tinopo­li­ta­nische Glau­bens­bekenntnis. Sie gelten in allen christlichen Konfessionen und gehen zurück auf die Tauf­bekenntnisse in der Alten Kirche.