Lexikon

Ökumene

(griech.) meinte ursprünglich die ganze »bewohnte Erde«, später das römische Weltreich. Heute bezeichnet der Begriff die ganze weltweite Christenheit, manchmal auch die im Ökumenischen Rat (ÖRK) zusammengeschlossenen ca. 350 Kirchen. Im alltäglichen Sprachgebrauch z. B. in Deutschland bezeichnet »ökumenisch« meist die Zusammenarbeit oder die Gemeinschaft von katholischen und evangelischen Christen bzw. Kirchen.

Ökumenisch

(von griech. oikumene: den »ganzen Erdkreis«, die ganze Christenheit betreffend) bezeichnet die ganze weltweite Christenheit mit ihren vielfältigen Konfessionen. In der Alltagssprache verwendet man den Begriff oft für das Miteinander evangelischer und katholischer Christen, z. B. bei einem »ökumenischen Schulgottesdienst«.

Orient

(von lat. oriens: aufgehend), auch Morgenland genannt, bezeichnet die Länder, die in Richtung der aufgehenden Sonne (also im Osten) liegen. Das Gegenstück zum Orient ist der Okzident (Abendland), die europäische Welt.

orthodox

(griech.: rechtgläubig) kann ganz allgemein strenggläubig meinen. Der Begriff steht aber auch für eine der drei großen christlichen Hauptkonfessionen – »die« orthodoxe Kirche, die wiederum in viele Teilkirchen untergliedert ist, wie z. B. in die griechisch-orthodoxe oder die russisch-orthodoxe Kirche.