Industrialisierung

oder Industrielle Revolu­tion bezeichnet den Übergang von handwerklicher Arbeit (Manufaktur) zu Arbeits- und Pro­duktionsweisen, die sich auf Maschinen stützen und dadurch eine Massenfertigung von Gütern ermöglichen. Diese von England ausgehenden Pro­zesse setzten sich zu Beginn des 19. Jahr­hunderts auch in Deutschland durch und änderten die bisherige Gesellschaftsordnung grundlegend: Während Fa­bri­kanten zu großem Reichtum kamen, fanden sich Arbeiter in der untersten Klasse der Ge­sellschaft, dem Proletariat, wieder. Armut wurde zu einem Massenphänomen, sichtbar vor allem in Großstädten wie Berlin.