Epikureer

sehen sich als Anhänger des Philo­sophen Epikur (341–271), der das persönliche Glück ins Zentrum seines Ansatzes stellte. Anders als Epikur, für den das Glück in innerem »Seelenfrieden« besteht, der durch den Einsatz von Vernunft, Selbstgenügsamkeit und unauffälligem Lebenswandel jenseits von Furcht und Begier­den erreicht werden kann, streben Epi­kureer vorwiegend danach, möglichst viel »Lust« zu ge­­nie­ßen. Der Begriff Lust ist zwar recht weit gefasst, betont aber gerade die »irdischen Freu­den« des Essens und Trinkens, der Sinnlichkeit usw.