Arierparagraph

Im kurz nach der nationalsozialistischen Machtergreifung (Nationalsozialismus) 1933 verabschiedeten »Gesetz zur Wiederherstellung des Berufs­beamtentums« wurde der »Arierpara­graph« erst­mals ausformuliert. Er verbot die Beschäfti­gung von »Nichtariern« im öffentlichen Dienst, was sich vor allem gegen Beamte und Angestellte jüdischen Glaubens richtete. Durch diese Maßna­h­­­me wurden jüdische Bürger systematisch aus allen Bereichen der Gesellschaft verdrängt. Meh­rere evangelische Landeskirchen übernahmen den Arierparagraphen später in ihre eigenen Kir­chen­gesetze.