Jerusalem

wurde von David zur Hauptstadt Israels gemacht; Salomo ließ dort den ersten Tempel bauen. Jerusalem wurde 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört; ein großer Teil der Bevölkerung wurde nach Babylon ins Exil verschleppt. Unter römischer Herrschaft baute Herodes der Große (ca. 73–4 v. Chr.) Jerusalem prachtvoll aus. An den großen Wallfahrts­festen pilgerten die Israeliten nach Jerusalem. Auch Jesus ging zum Pessachfest nach Jerusalem. Dort wurde er gekreuzigt und begraben. 70 n. Chr. wurden Stadt und Tempel von den Römern zerstört. Heute ist Jerusalem heilige Stadt von Juden, Christen und Muslimen; Palästinenser und Juden beanspruchen sie als ihre Hauptstadt.