apokryph

nennt man Bücher, die den biblischen Schriften nahe stehen, aber nicht zum verbindlichen Bestand der Bibel (Kanon) gehören. Die apokryphen Schriften Judit, Weisheit Salomos, Tobit, Jesus Sirach, Baruch, 1. und 2. Makka­bäer­buch sowie Zusätze zu Ester und Daniel werden in katholischen und orthodoxen Bibeln zum Alten Testament gezählt, in lutherischen Bibelausgaben sind sie manchmal mit abgedruckt, gelten aber nicht als kanonisch (Luther hielt die Apokryphen für gut und nützlich zu lesen.). Darüber hinaus gibt es auch neutestamentliche Apokryphen, z. B. das Thomasevangelium, das eine Sammlung von Aussprüchen Jesu enthält.